Ich bin richtig drin :-)

Alles hat seinen Rythmus, seinen Platz und die meisten Abläufe am Morgen und Abend sind automatisiert. Ich konzentriere mich nur noch auf das Wesentliche, die Eindrücke die mich umgeben…

Durch diese Sicherheit, die einem dieser Rahmen gibt, lassen auch die Zweifel nach! Es ist schön 🙂

Ich bin in Tbilisi/Tiflis und morgen geht es weiter nach Mestia. Ich habe dann 5 schöne Tage hier verbracht. Eine Zeit die gut war um den Akku wieder aufzuladen, viele interessante Menschen kennenzulernen und unglaublich tolle und bereichernde Gespräche zu führen 🙂

Aber wie immer ist Tiflis noch nicht Teil dieses Updates. So habe ich noch ein paar Tage alles sacken zu lassen.
Wir waren am schwarzen Meer stehengeblieben in einem verlassenen Freizeitpark.

Am nächsten Morgen habe ich mich auf den Weg auf die Krim gemacht. Der neue Grenzübergang war etwa 30km von Skadovsk entfernt, so war ich recht früh gegen 10:30 Uhr da.

Auf ukrainischer Seite steht ein grüner Ford Transit wo das Gras hochwächst. Der Zöllner war in einem interessierten Gespräch mit seiner Freundin aber als er mich als Motorradfahrer indentifiziert hatte, wendete sich sein Interesse eher mir zu und wir haben bestimmt 5 Minuten erzählt. Alle hinter mir mussten warten.

Auf der anderen Seite gibt es nun zwei neue Container, wo der Zoll eingezogen ist. Die Ukraine erkennt die Grenze nicht an, daher bekommt man auch keinen Ausreisestempel in den Pass, Zölle werden aber schon erhoben 😉

Auf der anderen Seite steht eine komplett ausgebaute neue russische Grenze. Alle sind sehr freundlich und ich werde mit einem „Hallo“ begrüßt nachdem klar ist, dass ich auf Deutschland komme.

Ich kenne den Ablauf an der Grenze noch von meiner letzten Reise und hier hat sich auch nichts geändert. Zuerst bekomme ich ein russisches Zolldokument, welches ich auch beginne auszufüllen. Kurze Zeit später kommt jemand angelaufen und bringt mir die deutsche Version. Er fragt wohin ich fahre und als ich Armenien nenne, werde ich mit Handschlag herzlich begrüßt und die Unterlagen werden mit abgenommen und für mich ausgefüllt. Ich werde durch die gesamte Grenze begleitet. Die Kontrole fällt entsprechend kurz aus und ich bin auf der Krim.

Diese stellt sich erstmal als sehr platte Flunder heraus. Im Norden ist es absolut flaches Land. So rolle ich recht zügig durch nach Sevastopol. Hier habe ich mir über AirBnB ein Appartment gemietet und muss der Vermieterin noch schreiben, wann ich ankomme. Leider sind alle ukrainischen Handynetze abgeschaltet und die „neuen“ russischen kennt mein Handy nicht. Somit suche ich an einer Tankstelle WLAN und kann so meine Vermieterin kontaktieren.

Ich habe ein super Appartment und kann in 5 Minuten in die Stadt laufen. Dazu kommt der unfassbare Blick über Sevastopol. Direkt zu meinen Füßen liegt die Innen-/Altstadt.

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Ich bin in Sevastopol aber ich habe noch keine Rubel in der Tasche und ohne gibt es nichts zu essen. Weder im Restaurant noch im Supermarkt und es gibt auch kein Benzin. Denn alles geht nur cash! Problem für uns Westler ist, dass die meisten Geldautomaten nicht funktionieren und man erst einen finden muss, der etwas Geld ausspuckt. Nach ca. 7 Automaten habe ich einen gefunden der mich „rettet“. Dabei liegt er in einer dunklen Seitenstraße und man glaubt überhaupt nicht, dass sich hier ine Bank befindet, da nichts beleuchtet ist. Ich habe also Rubel, gehe im Supermarkt einkaufen und koche mir selber was.

Beim Tanken geht man erst zur Kasse „hinterlegt“ 1000 Rubel, kann dann volltanken und bekommt der Restbetrag zurück. 😉

Am nächsten Tag ausschlafen und dann ab in die Stadt, erkunden was Sie zu bieten hat.

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Direkt um die Ecke von meiner Unterkunft an der Einfahrt des Hafens steht dieses große Denkmal. Es ist wirklich riesig. Auf dem Bild fehlt leider die Dimension.

Sevastopol war bis 1990 eine geschlossene Stadt. Niemand außer die Einwohner und die Flottenangehörigen durften die Stadt betreten. Die „Heldenstadt“ war eine der wenigen in der Sowjetunion mit Sonderrechten und dies kann man auch heute noch sehen.

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Überall in der Innenstadt sind Parks, eine offene Bühne und die Leute flanieren in der Sonne, essen Eis, spielen Schach.

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Die Flotte ist in der Stadt allgegenwärtig. Man sieht überall Matrosen und Offiziere rumlaufen und ihre Freizeit genießen, wenn Sie mal von Bord können.

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Gerade Versammlung an Deck, ich hoffe man kann es erkennen :-p

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Die Flottenübungen sind an den Tagen wo ich da war etwas kleiner ausgefallen 😉

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Überall sind Kaffee’s und Restaurants viele Verkaufsstände und ein reges Treiben. Gerade um den kleinen Hafen in der Altstadt. Hier kann man sehr gut einfach in der Sonne sitzen und beobachten.

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Am nächsten Tage bin ich nach Balaklawa gefahren. Hier gibt es einen atombombensicheren Uboothafen und Werft. Die Uboote konnten unbemerkt in den Hafen ein- und auslaufen, neu bestückt und repariert werden.

Die gesamteFührung war auf russisch und es gibt auch kein englisches Informationsmaterial. Daher verlinke ich hier den Wikipediaeintrag. Woraus auch ich meine Informationen gezogen habe. http://de.wikipedia.org/wiki/U-Boot-Bunker_Balaklawa

Das ganze Bauwerk ist schon beeindruckend. Wie auch bei meiner Reise in 2012 als ich einen Ort in Litauen besucht habe, war auch diese Anlage nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion mehrere Jahre lang unbewacht und wurde geplündert.

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Auf den letzten Bild kann man die Anlage sehr gut überblicken. In der Bauzeit hatten sich die U-Boote soweit vergrößert, dass die neuesten Generationen die Anlage nicht mehr nutzen konnten. Sie wurde dennoch fertiggestellt, da der Bau schon so weit fortgeschritten war.
Wenn man durch die Anlage geht, werden einem dabei auch die Ausmaße eines U-Bootes klar 😉

Ich hatte das Gefühl, dass die gesammte Führung und auch die Bilder und Informationsmaterialien gerade frisch auf die Herrlichkeit der russischen Marine getrimmt waren. Sie waren alle neu und Bilder von Putin werden nicht immer in der Menge vor Ort gewesen sein 😉

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Der eigentliche Bereich wo die U-Boote durchfahren konnten ist das eigentliche Highlight. Die Führung an sich geht sehr schnell vor sich und da ich ja nichts verstehen kann, kann ich am Ende der Gruppe in Ruhe meine Bilder machen 😉

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Für das russische Familienalbum darf das Foto mit der Atombombe auf keinen Fall fehlen 🙂 So wird hier ganz fleißig geknipst.

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Ganz am Ende folgt noch eine Ausstellung über die aktuellen russische U-Boot Flotte und viele Exponate von U-Booten sind ausgestellt.

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Balaklawa selber ist auch einen Besuch wert. Es gibt einen netten Hafen und es wird vermutet das die ersten Siedler schon vor 3000 Jahren da waren. Griechen sowohl Römer haben ihre Spuren hinterlassen und die Ruinen werden gerade wieder hergerichtet.

Allgemein wird an vielen Stellen gearbeitet. So wird von russischer Seite auch klar gezeigt, dass es besser wird!

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In Sevastopol war es schön Zeit zu verbringen, ich konnte etwas durchatmen und mich auf die nächsten Tage vorbereiten. Daher zum Abschied noch ein Bild von der Aussicht auf die Stadt, wenn man nachts aus der Stadt wieder nach Hause kommt 😉

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Nun sollte es aber daran gehen herauszufinden, warum die Krim die Côte d’Azur des Ostens ist und ich bin die gesamte Küste entlang gefahren. Das war ein hervorragender Fahrtag und die Strecken waren wir für Motorradfahrer gemacht 😉

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Ich bin nach Yalta reingefahren und bin dann auch ganz schnell wieder rausgefahren. Eigentlich wollte ich im Hafen einen Kaffee trinken und mir ein wenig die Stadt anschauen, aber es war so viel in Yalta los, überall sind Leute die die Parkplätze vermieten und es war alles voller Autos/Stau, nichts für mich, ich habe mich aus dem Staub gemacht.

Generell ist der Bereich um Yalta der am strärksten touristisch erschlossene. Um so weiter man in den Osten kommt, um so einsamer werden die Strände. Ähnlich wie auf Mallorca der Bereich zwischen Palma und S’Arenal.

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Ich wollte nun die P34 fahren, die auf der Karte gesehen wunderschön durch das Hinterland führt. Was Sie auch tut. Ich bin ca. 8 km die Strecke gefahren und stand dann vor diesem tollen Tor.

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Geht man durch die Tür links, sitzt dort eine ältere Dame die einem mit einem freundlichen „нет“ klar macht, dass es hier nicht weiter geht.
Also wieder zurück :-/

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An dem Tag war es sehr diesig, daher kann man auf den Bildern leider noch weniger erkennen als mit bloßem Augen.
Zum Nachmittag hin ist es dann wesentlich besser geworden.

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Wie schon geschrieben, um so weiter man von Yalta weg fährt um so schöner, rühiger und einsamer wird es. Ich hatte einfach nur Spaß zu fahren und die Aussicht zu genießen 🙂

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Ich konnte mit dem Motorrad direkt auf den Strand fahren und bis auf 2-3 Familien war niemand da. Also raus aus den Motorradklamotten und rein ins Wasser 🙂 Es war frisch 😀 Wenn ich wieder zu Hause bin, gibt es hier noch ein paar spezielle Bilder und ein tollen Schwimmvideo…

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Auch die Trauben für den Krimsekt habe ich gefunden 😉

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Irgendwann hören die Berge auf und weichen einer flachen steppenartigen Gegen die bis Krech im äußersten Osten der Krim anhält. Meinem Ziel für diesen Tag.

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Meine Unterkunft sollte direkt in der Innenstadt von Kerch liegen und ziemlich speziell sein. Das „Hotel“ ist ein Schönheitsalon und irgendwann haben Sie festgestellt, dass Sie gar nicht so viele Behandlungszimmer benötigen und haben Sie umfunktioniert 😉
Sauber und ein Bett mehr braucht man nicht. Leckeres Abendessen gab es in der Stadt.

In Kerch geht die Fähre rüber zum Festland. Ich wusste das es hier Probleme in der Ferienzeit gegeben hatte, aber jetzt war ja nicht viel los auf der Krim, also sollte es doch schnell gehen. Die Grenze hatte ich ja schon erledigt.

Hier in Tbilisi sollte ich von einem deutschen Pärchen(die die auch das Video gedreht haben) erfahren, dass Sie 2 Tage für die Fähre gebraucht haben.

Um es abzukürzen ich habe 7 Stunden gebraucht für die 20 minütige Fahrt 😉

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Nun war ich also auf dem russischen Festland angekommen. Hier wurde ich dan als einziger noch zwei mal kontrolliert und ich musste meinen Pass+Zolldokumente hervorkramen. Allerdings auch hier alles freundlich. Ich war etwas „genervt“, da ich mir den Tag anders vorgestellt habe. Mein Tagesziel konnte ich vergessen. Also habe ich beschlossen, so lange zu fahren wie möglich(Licht) und noch ein paar km zu machen.

Geschafft habe ich es bis in einen Vorort von Novorrosiysk. Dort habe ich ein kleines nettes Gästehaus gefunden. Leider gab es kein Restaurant oder Supermarkt im Umkreis, so dass mir das sehr hilfsbereite Personal eine Pizza bestellt hat.

Da mein Etappenplan jetzt etwas aus den Fugen geraten war, habe ich mich entschieden am nächsten Tag nur ein kurzes Stück bis Nebug/Tuapse zu fahren, von wo aus ich den letzten Beitrag fertig geschrieben habe und es war eine gute Entscheidung.

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An der Küste entlang konnte ich entspannt zum Ziel gondeln und dort nochmal das Schwarze Meer in vollen Zügen genießen. Hinter der Unterkunft führte ein kleiner Weg zum Strand, wo absolut nichts los war!

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Der Chef meiner Unterkunft war nachmittags vorbei gekommen um mich zu begrüßen. Er ist selber Biker und Präsident des hiesigen Motorradclubs. Es gab ein kostenloses Mittagessen, 30% auf mein Abendessen und Frühstück und viele nette Geschichten die wir über Google Translator miteinander austauschten. Zwei Smartphones machen da schon wirklich was her und es ging erstaunlich gut. Ich habe nun eine Telefonnummer und eMailadresse an die ich mich immer wenden kann, sollte ich in Russland in Schwierigkeiten geraten 😀

Ich hatte mich dagegen entschieden nach Sochi zu fahren. Zum einen hatte ich gehört, dass schon zu normalen Zeiten alles abgesperrt ist und nicht öffentlich zugänglich. Dazu kam die Formel 1 machte genau zu meiner Zeit in Sochi Station machte und daher nun wirklich alles komplett abgesperrt war.

Der nächste Tag sollte mich über die Berge an der Küste weiter nach Russland hineinführen. Da der Transit durch Abchasien nicht möglich ist führt die einzige Strecke nach Georgien über die Georgische Militärstraße.

Die Strecke durch die Berge hat Spaß gemacht und war im Großen und Ganzen in einem guten Zustand. Ein paar Schotterteile sind auch dabei, die mich und das Motorrad komplett weiß eingestaubt haben 🙂

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Nach diesen ca. 150 km durch die Hügel über Maykop nach Armavir, wird das Land wieder völlig flach und eine Autobahnähnliche Strecke führt Richtung Kaukasus. So nutze ich die Zeit um noch km zu machen und fuhr bis Mineralnye Vody. Was soviel wie „Mineralwasser“ bedeutet und auf die vielen Quellen in der Region zurück geht. Hier war ich einem Schulgebäude untergebracht welches zur Pension umgebaut war. Ich hatte nach einem Einzelzimmer gefragt, welches ich auch bezahlt habe. Bekommen habe ich ein Doppelzimmer mit zusätzlichem Wohnzimmer. Danke das war nett. Scheinbar hat den Damen meine nette Begrüßung gepaart mit meinen neuen Google Translate Kommunikationsfähigkeiten gefallen. Außer mit habe ich keinen anderen Gast gesehen 😉

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Man rollt vor sich hin und kann die Gedanken einfach schweifen lassen.

Nun war es nicht mehr weit bis Vladikavkas von wo aus die Georgische Heeresstraße in den Kaukasus führt. Bis dahin führt die „Autobahn“ weiter durch flaches Land und die km schwinden und dann auf einmal kann man sie am Horizont vage erkennen. Die Berge des Kaukasus. Eine riesige Vorfreunde durchströmt mich. Wenn man so lange auf eine Reise hinarbeitet und dann endlich in die fernen Gebiete kommt, die man sich so oft in seinen Gedanken vorgestellt hat, dann ist es einfach nur fantastisch und der Grund warum wir alle wohl immer wieder losfahren 😀

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Hinter Vladikavkas geht es dann sehr schnell und man ist umgeben von Bergen 😉

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Dann auf zur Grenze. Es sind ca 15 km und schnell geschafft. Die LKW Schlange beginnt viele km vor der eigentlichen Grenze. Es ist unglaublich mit wieviel Geduld die Jungs hier in der Reihe stehen. Vorne bei den PKW’s herscht Chaos, ein Hauen und Stechen. Es werden diverse Reihen gebildet, die nachher doch wieder auf eine zusammengeführt werden müssen.

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Die Grenze an sich läuft ohne größere Probleme. Auf russischer Seite sorge ich noch für etwas Verwirrung durch meine Einreise auf der Krim, wo alle meine Unterlagen abgestempelt und auch erfasst wurden. Nach eine Rücksprache mit den Vorgesetzten ist aber alles in Ordnung und ich kann weiterfahren. Zwischen der russischen und georgischen Grenze sind ein paar km Niemandsland. Hier führt eine zweispurige Straße entlang, die aber leider von den entgegenkommenden Fahrzeugen die versuchen die LKW’s zu überholen völlig zugeparkt ist. Für einige Zeit geht überhaupt gar nichts mehr vorwärts. Viele Männer dirigieren, dann alles wieder in die Reihe und es geht weiter. Die Stimmung auf georgischer Seite ist richtig gut. Es geht ruckzuck und mit einem „Welcome to Georgia“ bin ich im Land.

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Endlich in Georgien, mein Gott ich bin wirklich hier. Das sind meine Gedanken als ich hinter der Grenze bin. Ich weiß das ich nur noch bis Kazbegi fahren muss, wo ich in einem Hostel Station mache.

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Vor dem Abendessen drehe ich noch kurz eine Runde durch den Ort und kann die Umgebung schon ein wenig genießen. Auch wenn es sich immer mehr zugezogen hat und die Berge hinter den Wolken verschwinden.

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Das Hostel ist von der Ausstattung wie eine einfach DAV Hütte in den Alpen. Die Besitzer sind unglaublich herzlich. Noch bevor ich mich umgezogen habe, habe ich schon einen Kaffee und einen Rotwein getrunken. Wunderbar!

Abends gibt es dann ein tolles Abendessen mit zwei Israelis, nette Gespräche und schon schlafe ich selig.

Der nächste Morgen grüßt mit Sonne und es gibt ein wunderbares Frühstück. Welches ich auch gut gebrauchen kann, denn es soll mit dem Motorrad hoch zur Dreifaltigkeitskirche gehen. Davon gibt es ein schönes Video!

Auf dem Stück sollte ich meinen erstem Umfaller in diesem Urlaub haben und zwar weil mich ein Pferdeflüsterer ausgebremst hat :-/ Touristen werden mit Pferden nach oben gebracht (auch mit Pferden die meisten mit kleinen 4×4 Bussen). Er wollte nicht, dass ich Sie überhole. Ich halte am Hang an und rutsche rückwärts, ziehe die Vorderbremse was nichts bringt und schon liegt das Motorrad da. Wieder aufgerichtet, Knopf drücken und weiter gehts. Eine Tenere eben 😀

Zu den Bilder kann man nur sagen, es war einfach wunderbar dort oben. In der Kirche selber darf man keine Bilder machen und ich habe mich daran auch gehalten. Pferde rennen frei über die ebenen Flächen. Die Farben des herbstlichen Kaukausus. Einfach nur wunderschön!

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Ich bleibe eine ganze Weile dort oben, da ich weiß das Tbilisi nicht weit ist, die Unterkunft klar ist und ich daher noch Zeit habe. So lasse ich mir auch Zeit die Strecke zu fahren.

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Was soll man zur Landschaft großartig erzählen. Hier kann sich jeder seine eigenen Gedanken machen 😉

Ich stoppe bei einem alten sowjetischen Denkmal was die Freundschaft zwischen dem russichen und georgischen Volk erzählt. Es ist ein typisches Bild. Was wohl jeder macht der die Strecke fährt. Das sieht man auch an den Hinterlassenschaften derer die schon vor mit hier waren.

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Auch eine weitere Kirche am Wegesrand schaue ich mir noch an. Hier darf auch im Inneren fotografiert werden 😀 Man sieht an den Stufen, dass hier schon der ein oder andere Fuß hochgestiegen ist. Auch ist mir jetzt klar, wo der Begriff „hundemüde“ herkommt…

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Die letzten KM nach Tbilisi rolle ich entspannt. Dank der tollen OpenStreetMaps Karten, die schon in Russland wunderbar funktioniert haben, finde ich mein Hostel sofort, parke das Motorrad im Hinterhof und dort steht es nun seit 4 Tagen und wartet darauf, dass es morgen weitergeht.

Was hier in Tbilisi alles so los war und was in den nächsten Tagen noch kommt, darüber handelt dann mein nächster Eintrag 🙂
Eins kann ich aber sagen, die Zeit hier im Hostel war unfassbar schön und wertvoll!

Bis die Tage!

2 Comments

    1. Ich habe nur die Aufkleber von Tenere Forum auf den Koffern, ich habe nämlich noch gar keine United Teneristi Aufkleber 😉

      Aber ich habe das United Teneristi T-Shirt mit 🙂
      Hoffe ich kann heute den nächsten Beitrag abschließen…

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