Путешествие продолжается…

Was laut Google Translate soviel heißt wie „Weiter geht die Reise“. 🙂

Ich bin in Sevastopol und habe hier 2 wunderbare Tage verbracht. Mit dem Kyrillischen bin ich schon relativ warm geworden. In der Ukraine ging es schon los und mittlerweile kann ich das meiste lesen…

Ich möchte in diesem Beitrag am Anfang einfach mal ein paar Zeilen schreiben über das was mich im Moment beschäftigt. Es wäre schön, wenn ihr mir eure Meinung dazu nennt und/oder wir darüber diskutieren, wenn ich wieder zu Hause bin. Es sind nur Gedanken und noch keine gefestigten Meinungen, ich möchte euch aber daran teilhaben lassen.

Ich greife damit etwas dem Verlauf vorraus, aber so ist es zusammengefasst.

1. Die Menschen/Sicherheitslage in Ukraine/Krim

Die Sicherheitslage in der West/Südukraine ist völlig problemlos. Das Leben geht seinen völlig normalen Gang. Die Supermärkte sind voll, die Läden haben geöffnet. Es hat generell wirtschaftliche Auswirkungen, da die Menschen verunsichert sind und auch Urlaub und an größeren Anschaffungen gespart wird.

Die Menschen sind unglaublich interessiert an mir und meiner Reise. Das Motorrad fällt einfach auf und ich bin nur auf positive Reaktionen gestoßen. Meistens geht es nur mit Händen und Füßen aber man versteht sich. Die meisten Leute sprechen kein Englisch auch die jüngeren nicht. Ich habe hier in Sevastopol versucht mit einigen Leuten ins Gespräch zu kommen und bin leider nicht auf die Englisch sprechende Fraktion gestoßen.

Ich habe jemanden aus Donezk getroffen auch ein Biker an der neuen Grenze zwischen der Ukraine und Russland/Krim. Er sagte mir: Auf beiden Seiten wird die Lage sehr verzerrt dargestellt. Er arbeitet auf der Krim und fuhr jetzt für zwei Wochen wieder nach Hause. Ja es gibt Kämpfe und Ja keiner weiß wie die „Revulution“ (so wird es hier genannt) ausgeht. Aber das ganze Schreckenszenario auf beiden Seiten stimmt nicht. Was uns allen hier vorgespielt wird ist mir Worten nicht zu beschreiben. In der Ukraine gibt es einige militärische Checkpoints und kurz vor der neuen Grenze steht ein kleiner Posten mir ein paar Sandsäcken und einem Zelt(10 Leute). Auf der Krim die ich bis jetzt gesehen habe, habe ich überaupt kein russischen Militär gesehen. Weder an der Grenze noch dahinter. Hier in Sevastopol ist die Flotte, aber die war schon immer da.

Auch hier auf der Krim geht alles seinen normalen Gang. Die Leute flanieren am Ufer, essen Eis, Kinder spielen in den Parks. Für uns Westler ist es noch schwierig an Bargeld zu kommen und die Touristen Saison war dieses Jahr eine Katastrophe, aber nächstes Jahr wird alles wieder normal laufen.

Die Russen sind gekommen um zu bleiben. Die Grenze ist voll ausgebaut und überall wehen russische Flaggen. Was ich bis jetzt gehört habe, fühlt sich die Mehrheit hier zu Russland gehörig und sehen es zu 60% positiv. Manches ist gut, manches ist schlecht…

Wir unterschätzen diese Länder maßlos. Ja hier herschte Chaos nach dem Untergang der Sowjetunion. Zwischen 1990 und 1995 war alles im Umbrunch. –> Das ist 20 Jahre her! Hier fahren mehr Porsche durch die Gegend als in Düsseldorf. Natürlich sind auch alte Autos dabei, wie bei uns zu Hause auch, die sehen hier etwas anders aus, weil noch aus sowjetischer Zeit, aber es sind nicht mehr viele. Auch kann sich ein Teil der Gesellschaft gar kein Auto leisten, ist es bei uns in den Großstätten anders? Selbiges gilt für große Wohnhäuser und Blocks? Ist dies bei uns so viel anders? Ich denke nein! Die Unterschiede die wir suchen bzw. in unseren Köpfen sind, sind alt und überholt.

2. Grenze

Für uns als Europäer eine komische Angelegenheit. Für die Menschen hier und ganz besonders für die Zöllner Alltag. Die Grenze Rumänien/Ukraine gibt es direkt am schwarzen Meer nicht. Man muss ein kleines Stück durch Moldawien. Also Rumänien/Moldawien/Ukraine.

Grundregel: Immer lächeln, die Leute begrüßen, freundlich sein.

So ist es auch zu mir zurück gekommen. Es wurde gelacht, gesprochen über wohin, wie lange usw. und Hände geschüttelt. Unterm Strich völlig problemlos! Die Ukrainer haben meine Sachen sogar geröntgt bei der Einreise und trotzdem war alles nett.

Bei der Grenze Krim/Ukraine wurde ich mit Handschlag begrüßt von den Ukrainern. Die etwas unbeholfen an der von ihnen nicht anerkannten Grenze stehen.
Die Russen haben mich einem frohlichen „Hallo“ begrüßt. Mir wurden extra deutsche Zollpapiere gebracht, die sogar vom Zöllner ausgefüllt wurden! Er war Armenier, als ich ihm gesagt habe, dass ich noch dahin fahre war die Sache geritzt. Ich musste keinen einzigen Koffer aufmachen 😉

3. Was ist in der Sowjetunion passiert!?

Es gibt Bushaltestellen im nirgendwo die aufwendiger gebaut sind als jede mir bekannte in Deutschland. Mit Mosaiken, bemalt wie auch immer. Überall führen Straßen hin, Stromleitungen, Busverbindungen, Züge und Gleisanlagen. Diese ganze Infrastruktur wurde geschaffen und konnte irgendwann nicht mehr unterhalten werden. Warum!? Weil die Militärausgaben immer kalten Krieg immer mehr aufgefressen haben? Danach wurde nur noch betoniert… Ich glaube ja. Es muss Zeiten vor Zerfall und Ernüchterung gegeben haben.

4. Worum geht es in dem Spiel eigentlich?

Es geht um Märkte, schlicht und einfach um Märkte. Wenn wir uns manchmal fragen: Warum gibt es die EU Osterweiterung? Warum kommen immer neue Staaten dazu? Die kosten uns doch nur Geld! NEIN!

Länder wie die Tschechische Rep., Slowakei, Ungarn, Rumänien -> H&M, Deichmann, Kaufland, Lidl, Metro
Wir überschwämmen diese Märkte mit unseren Produkten, haben ausgeklügelte Logistik und Handelswege, so dass wir uns unliebsame Konkurrenz durch Preis und Produktivitätsvorteile schnell vom Hals schaffen können. Das ist erstmal freie Marktwirtschaft. Durch den EU Beitritt können sich die Länder aber gar nicht mehr wehren.
Irgendwann sind die Länder dann erschlossen und wir wollen weiter wachsen -> Ukraine -> Türkei
Damit keiner dazwischenfunkt treten die Länder der Nato bei, damit werden die Märkte militärisch abgesichert.
Als Tropfen oben drauf kommen die gut ausgebildeten jungen Leute aus vielen Ländern nach Deutschland, um unserer schrumpfenden Gesellschaft unter die Arme zu greifen. Läuft doch gut, oder!?

Ich will nicht verschweigen, dass in den EU-Ländern massiv in die Infrastruktur investiert wird, Arbeitsplätze geschaffen und der Wohlstand(materiell) steigt.

In der Ukraine hat Putin dann gesagt. „Das ist mein Markt!“

So das musste ich alles mal loswerden, wie gesagt es sind nur Gedanken und es wird noch etwas dauern bis sich daraus eine feste Meinung bildet. Vielleicht ändert sich auch noch einiges 🙂

 

LEGEN WIR MAL LOS! BUKAREST 😀

Bukarest ist eine Stadt mit zwei Gesichtern. Es war einst einmal das kleine Paris und in der Altstadt sind noch Spuren davon zu erkennen. Es gibt nur noch ganz wenige Spuren der Monarchie die Rumänien bis zum zweiten Weltkrieg war.

Auf den Bildern sieht man die schönen alten Gebäude.

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Und das sind die Spuren der Monarchie nur noch Ruinen…

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Die Altstadt wird nach und nach renoviert und wird in ein paar Jahren eine absolute Perle sein. Hier sind alle Clubs und Bars und es ist immer was los.

Ich war hier über CouchSurfing untergekommen und am ersten Abend sind wir etwas durch die Altstadt gezogen und haben ein paar Bier getrunken.

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Am nächsten Tag bin ich dann durch Bukarest gelaufen und habe einige KM gemacht 🙂
Kirchen werden überall im Land neu gebaut und an machen Stellen sieht es wieder komplett anders aus.

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Ceaușescu hat die Stadt dann nachhaltig verändert. Es lies ganze Stadtviertel abreißen und durch seine eigene Schönheit ersetzen. Die dann im Haus des Volkes, dem heutigen Parlament sagen wir mal finalisiert wurde.

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Solche Häuser säumen den gesamten Boulevard vom „Big House“ weg und die anderen Hauptstraßen. Sie alle sehen im Prinzip gleich aus. Der Boulevard sollte wie eine zweite Champs-Élysées werden. Heute stehen die meisten Läden leer. Weil die Einheimischen den Boulevard einfach nicht mögen.

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Rein als „Werk“ betrachtet ist es schon beeindrucken in seiner Größe. Ich bin den gesamten Boulevard gelaufen und das dauert schon eine ganze Weile 😉

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Am Ende steht es dann. Das zweitgrößte Gebäude der Welt und ich war zu spät! Ja zu spät für die Führung, denn um 15 Uhr ging die letzte los und ich war um 15:10 Uhr da :-/ Ich wäre gerne reingegangen, aber so habe ich einen Grund nochmal wiederzukommen.

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Noch ein paar Bilder vom Ende des Boulevards…

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Warum ist das passiert!? Tja weil ich zu lange Mittagessen war. Es gibt ein sehr schönes Restaurant in der Altstadt mit einem Innenhof. Dort war ich insgesamt fast 2 Stunden und haben einfach dem Treiben zugeschaut und noch einen Kaffee getrunken. War es wert 😉

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Was ich noch nicht wusste: Es gibt Leute die verdienen Ihr Geld indem Sie freie Parkplätze anzeigen und dan etwas zugesteckt bekommen.

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Das war meine Zeit in Bukarest und nun sollte es wirklich ans schwarze Meer gehen…

Jetzt sind schon wieder zwei Tage rum seit ich bis hier hin geschrieben habe und ich komme endlich dazu weiter zu machen. 😉
Wie schon nach Bukarest ist der Weg von Bukarest zum Meer erstmal plattes Land. Ich habe nicht viele Bilder gemacht und es einfach rollen lassen.

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So bin ich auch gut in Murighiol im Donaudelta angekommen und zwar auf einem kleinen Campingplatz den ich Allen die auch mal in die Gegend wollen nur ans Herz legen kann. Im Prizip campt man bei der Familie im Garden. Hier ist aber eine schöne Wiese, eine kleiner Pavillion und ein kleines Wasch-/Duschhaus vorhanden.

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Der Mann des Hauses ist Fischer und geht diesem Beruf auch wirklich noch nach. Man kann mit im ins Delta fahren, was ich am nächsten Tag auch machen sollte. Für den Abend habe ich die Frau des Hauses gefragt, ob Sie mir etwas kochen kann. Es gab Unmengen an Fisch(Hecht und Wels), dazu Gemüse, Brot und das Brot Rumänies Polenta 😉 Vor und nach dem Essen „mußte“ ich den hausgemachten Obstler trinken. Ich war kugelrund!

Am nächsten Tag ging es dann ins Donaudelta. Es war einfach nur wunderschön. Wir waren mit seinem kleinen Fischerboot, fast ein Kanu, unterwegs und hatten so wirklich die Möglichkeit auch ganz kleine Wasserwege zu nutzen.

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Los geht es, vorbei am alten Anwesen von Ceaușescu über einen Donauarm rein ins Delta. Ich werde die Bilder hier jetzt einfach als Block einstellen. Man kann dazu nicht viel sagen, man muss einfach selber hinfahren. Es war einfach ein tolles Erlebnis! Einen Pelikan in freier Natur zu sehen war toll und er ist verdammt groß 😉

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Zurück im Hafen hatte ich noch einen halben Tag zum ausruhen und rumlungern 😉 Ich bin noch etwas durchs Dorf gelaufen, dabei möchte ich euch zeigen, dass es in sehr vielen Dörfern noch öffentliche Brunnen gibt. Alle paar hundert Meter gibt es einen. Sie werden heute nicht mehr wirklich genutzt, da die Häuser eigene Brunnen mit Pumpe haben. Aber eine Wasserversorgung wie bei uns gibt es nicht!

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Es ist überall Maisernte und ganzen Familien sitzen im Garten und arbeiten sich durch große Haufen Mais.

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Am nächsten Tag sollte es weitergehen, ein letzter Blick auf den im Donaudelta typischen Schilf(größtes zusammenhängendes Schilfgebiet der Welt).

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Rüber geht es dann mit der Fähre. Hier macht es wirklich Spaß zuzuschauen wie alles auf der Fähre seinen Platz findet. Es gibt hierzu ein Video 😉

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Kurz danach geht es zur Grenze. Da es keine Grenze zwischen Rumänien und der Ukraine hier im Osten gibt muss man ein paar km durch Moldawien durch fahren. Also Rumänien -> Moldawien -> Ukraine. Gut alles klar!

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Einfahrt zur rumänisch-moldawischen Grenze…

Allgemein ist die Grenze vollkommen problemlos. Alle waren zu mir sehr freundlich. Ich habe oben ja schon einiges dazu geschrieben. Es ging alles recht zügig und ich war in der Ukraine.

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Was an dem Tag auf mich zukommen sollte wusste ich noch nicht. Zum einen die schlechtesten „Straßen“ die in auf der gesamten Reise hatte. Bitte schaut euch dazu ein Video an, dass ein Pärchen gemacht hat, welches 3 Wochen vor mir exakt die gleiche Strecke gefahren ist. Dann wird es einem am besten klar 😉

Hier stehe ich kurz vor der tollen Brücke die ein stabiles Fundament hat im Gegensatz zu der Straße davor und dahinter 😀

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Landschaftlich war es trotzdem toll…

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Was dann folgen sollte war so nicht geplant. Ich war eigenlich davon ausgegangen, dass an der Küste irgendein Gästehaus, Hotel, Campingplatz auf hat. Aber da war alles ausgestorben. Wie in einem Skiort im Sommer. Auch zum wildcampen habe ich nichts gefunden :-/ also bin ich immer weiter und weiter gefahren. Mir ging das Licht aus und so bin ich im Dunklen bis nach Odessa gefahren. Auf den Straßen im Dunklen zu fahren ist nicht wirklich zu empfehlen. In Odessa direkt zu McDonalds, dort gibt es immer WLAN. Hotel gesucht, gefunden,gebucht. Gegen 20 Uhr war im Hotel, welches sich als wirklicher Glücksgriff erwiesen hat. Es liegt direkt im Zentrum und ist sehr schön. Abends bin ich dann noch in die Stadt was essen, ein Bier und schon ist man wieder versöhnt mit allen Strapazen 🙂

Odessa selbst hat mich total begeistert. Ich spreche hier von der Innenstadt/Altstadt. Das drumherum ist, naja wie überall in der Sowjetunion… 😉

Mein Hotel mit Park nach hinten raus…

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Liegt direkt am Baletttheater was wunderbar restauriert ist.

DSC_4372 DSC_4383 DSC_4382Überall in der Stadt findet man kleine Kaffeewagen. Ein Trend der sich seit Odessa fortgesetzt hat(Sevastopol) 😉 Der Kaffee ist gut!

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Odessa ist grün. Der Baumbestand ist alt und toll in Verbindung mit den alten Häusern. Mit dem Licht der Sonne wunderbar.

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Die Altstadt selbst liegt etwas erhöht auf einem Hügel. Deswegen führt die bekannte Treppe runter zum Hafen 😉 Auf der „Kante des Hügels führt eine wunderbare Fußgängerzone entland. Die Leute sitzen hier, Kinder spielen. Eine angenehme, ruhige und etwas südländische(italinisch, spanisch, türkische) Stimmung.

Ja und da ist Sie. Die bekannte Treppe. Mit den Ruinen daneben.
Das besondere an Ihr ist, wenn man oben steht sieht man keine Stufen, steht man unten sieht man nur Stufen 😉

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Wie gesagt führt die Treppe zum Hafen. Hier gibt es ein großes Kreuzfahrtterminal was so gut wie leer steht. Wahrscheinlich ist es dieses Jahr besonders schlimm. Da viele Kreuzfahrten auf dem schwarzen Meer keine Häfen in der Ukraine mehr angelaufen haben. Dahinter liegt ein riesiges Hotel. Was schon einige Zeit brach liegt und meiner Meinung nach direkt in die Luft gesprengt werden kann, weil es völlig fehl am Platze ist.

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Wenn jemand hier ein Taxi nehmen möchte. Die ganze „Uber“-Disskusion von zu Hause erübrigt sich hier doch 😀
Die Jungs waren am Kartenspielen 😉

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Läuft man die Treppe wieder nach oben, kann man weiter mit der schönen Aussicht laufen. Quasi immer am Rand der Altstadt entlang.

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Ich habe dann noch ein paar Hinterhof Exkursionen gestartet und bin mal durch offene Tore neugierig reingelaufen…

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Die Innenstadt selber ist auch toll. Hier gibt es auch wieder Parks, einen „Weihnachtsmarkt“ Fressbuden in Holzhütten auf einem Platz 😀 der wohl das ganze Jahr auf hat. Häuser die auf alt gemacht sind, aber nie fertig werden, Cafe’s die schon länger existieren, Straßen wo die Staßenfeger mal wieder ran müssen…

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Am späteren Nachmittag habe ich mich dann nochmal aufgemacht und bin Richtung Strand gelaufen. Wenn man in Odessa ist muss man ja auch die bekannten Strände besucht haben! Dazwischen liegt ein ziemlich großer Park, mit einigen Denkmälern und wie jede etwas größere Stadt die etwas auf sich hält einem Delphinarium :-/ Das gehört hier leider noch zur allgemeinen Unterhaltungsindustrie dazu. Von hier aus hat man auch einen schönen Blick über den Hafen wo 24 Stunden am Tag richtig was los ist.

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Zur Dämmerung habe ich es dann zurück ins Hotel geschafft, Kamera weg gebracht und dann zum Essen wieder in die Stadt. Hier also noch das letzte Bild aus Odessa von der Straße vor dem Hotel.

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Am nächsten Tag habe ich Odessa verlassen und bin weiter zur Krim gefahren. Die Strecke selber war nicht sonderlich spannend. Wieder recht flaches Land, Schilf ab und zu ein Blick aufs Meer. Die Straßen hier waren deutlich besser, weil auch eine größere Straße hier als Verbindung dient. Durch ein paar Einschneidungen des Meeres führt die Strecke auch etwas landeseinwärts und man rollt angenehm durch. Untergekommen bin ich in Skadovsk, was ungefähr 30km von der neuen Grenze weg aber dafür direkt am Meer liegt. Hier hatte ich einen wirklich netten Abend inkl. Pizza, Strand, den bekannten Partylocations am schwarzen Meer(hier schon oder noch geschlossen) und einem verlassenen, fast unheimlichen Freizeitpark. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das gleiche Modell von „Riesenrad“ auch in Tschernobyl steht…

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Der nächste Tag sollte mich dann über die Grenze und bis Sevastopol führen. Aber das kommt im nächsten Eintrag 😉 Ich denke dieser hier ist auch schon lang genug…

Zur Zeit bin in Nebug/Russland und werde morgen durch den Kaukasus nach Armawir fahren. Mal sehen wo ich lande…

1 Comment

  1. Tobias, Supergeil, es gibt viel zu erzählen und zu diskutieren. Wir freuen uns wenn wir uns wiedersehen. Noch eine tolle Reise und immer Luft im Reifen(sagt man doch unter Bikern) Grűße Gerhard und Elfi

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